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20.04.2005; 16:40 Uhr
BSA setzt Zeichen im Kampf gegen Softwarepiraterie
7.000 beschlagnahmte Raubkopien wurden öffentlich vernichtet
Im Kampf gegen die Softwarepiraterie hat die Business Software Alliance (BSA) auf einer Presseveranstaltung am 19.4.2005 ein Zeichen gesetzt. Die Vereinigung hat einer eigenen Mitteilung desselben Tages zufolge 7.000 beschlagnahmte CD-Fälschungen und Raubkopien öffentlich vernichtet. Mit der Aktion will die BSA auf das Ausmaß des illegalen Kopierens aufmerksam machen. 2004 belief sich Angaben des Herstellerverbandes zufolge die Summe der von Unternehmen vorgenommenen Schadensersatzzahlungen aufgrund unlizenzierter Software auf vier Mio. Euro. Die Zahl der abgeschlossenen Fälle in Deutschland habe sich gegenüber dem Vorjahr verdreifacht. Durch die mit Spannung erwartete BSA-Pirateriestatistik 2004 erhofft sich der Branchenverband eine Bestätigung seines Vorgehens gegen die Softwarepiraten. »Laut der IDC könnten in Deutschland bis zu 40.000 neue Arbeitsplätze entstehen, wenn es uns gelingt, die Piraterierate bis 2006 um zehn Prozentpunkte zu senken«, zitiert die Pressemitteilung Georg Herrnleben, Regionalmanager für Zentraleuropa der BSA. Dokumente:Institutionen:Permanenter Link zu dieser News Nr. 2234: http://www.urheberrecht.org/news/2234/
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