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29.03.2005; 17:47 Uhr
IFPI legt Rechtsstreit mit Roff Technologies bei
Betreiber des russischen Presswerks zahlt „substantielle Summe“ an Rechteinhaber
Im Rechtsstreit zwischen acht internationalen Plattenfirmen und dem Betreiber des russischen Presswerks Roff Technologies ist es zu einer außergerichtlichen Einigung gekommen. Einer Pressemitteilung der IFPI vom 29.3.2005 zufolge zahlte das Unternehmen eine "substanzielle Summe" an die Rechteinhaber, die ihr gerichtliches Vorgehen im Gegenzug einstellten. Dem Beklagten wurde vorgeworfen, Acts von Interpreten wie Bruce Springsteen und Christina Aguilera illegal auf CD kopiert und international verbreitet zu haben. Die Plattenfirmen hatten Schadenersatz in Höhe von 40 Mio. Rubel (rund 1,4 Mio. Dollar) gefordert. Die Summe, auf die sich die Parteien nun geeinigt haben, nennt die IFPI nicht. Der Musikbranchenverband sieht in dem Vergleich eine Warnung an russische Presswerke, nicht zu leichtfertig bei der Auftragsannahme vorzugehen. Trotz des zivilrechtlichen Erfolgs fordert die IFPI im Kampf gegen die Musikpiraterie präventive Maßnahmen der Regierung zur Kontrolle von Presswerken und spürbare Strafen. Dokumente:Institutionen:Permanenter Link zu dieser News Nr. 2213: http://www.urheberrecht.org/news/2213/
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