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09.01.2004; 17:16 Uhr
100.000 Euro Schadensersatz für Lafontaine wegen Sixt-Werbung
Bisher höchste Entschädigungssumme
Der ehemalige Bundesfinanzminister Oskar Lafontaine kann wegen der unerlaubten Verwendung seines Fotos für eine Sixt-Werbung 100.000 Euro Entschädigung verlangen. Wie der Hamburger Rechtsanwalt Matthias Prinz am 9.1.2004 der dpa mitteilte, fällte das Landgericht Hamburg (LG) am gleichen Tag eine entsprechende Entscheidung. Nach Angaben von Prinz sind die 100.000 Euro die bislang höchste vor Gericht zugesprochene Entschädigungssumme in diesem Bereich. Im Fall hatte Sixt kurz nach dem Ausscheiden des SPD-Politikers aus der Bundesregierung die Fotos sämtlicher Kabinettsmitglieder in einer Werbeanzeige verwendet, wobei das Foto des Klägers durchgestrichen war. Der Untertitel lautete: »Wir haben auch Autos für Mitarbeiter in der Probezeit.« Permanenter Link zu dieser News Nr. 1653: http://www.urheberrecht.org/news/1653/
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