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23.01.2003; 18:51 Uhr
Musikwirtschaft verteidigt sich gegen Vorwurf zu hoher Preise bei Musik-CDs
"Preise macht der Handel" - Preisanstieg in letzten zehn Jahren unterdurchschnittlich
Die deutsche Musikwirtschaft hat sich gegen den Vorwurf verteidigt, die Preise für Musik-CDs seien zu niedrig. "Die CD-Preise werden immer noch vom Handel gemacht, nicht von den Tonträgerherstellern", meinte Gerd Gebhardt, Vorsitzender des Bundesverbands der Phonographischen Wirtschaft (Bundesverband Phono), am 23.1.2003 in einer Pressemitteilung. Er bezog sich damit auf Forderungen von Vertretern des deutschen Musikhandels, die Preise für Musik-CDs zu senken. Falls der Handel bei den Preisen "noch Luft" sehe, solle er "einfach die Preise senken", meinte Gebhardt. Bei den Tonträgerherstellern gebe es für Preissenkungen jedenfalls "keinen Bewegungsspielraum". Der Verbandsvorsitzende verwies auf Zahlen des Statistischen Bundesamts. Danach seien die Ladenpreise von Musik-CDs in den Jahren von 1991 bis 2001 lediglich um 5,3 Prozent gestiegen. Die Preissteigerung habe damit mehr als 20 Prozent unter der allgemeinen Teuerung gelegen. Berücksichtige man das, seien Musik-CDs in den letzten zehn Jahren im Preis sogar gesunken. Dokumente:Institutionen:Permanenter Link zu dieser News Nr. 1088: http://www.urheberrecht.org/news/1088/
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