Institut für Urheber- und Medienrecht

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08.12.2003; 16:00 Uhr
Unabhängige Filmemacher erwirken einstweilige Verfügung gegen US-Filmindustrieverband
Versendung so genannter Screener darf nicht verboten werden

Unabhängige Filmemacher haben vor einem New Yorker Bundesgericht eine einstweilige Verfügung gegen den so genannten »screener ban« erwirkt. Die Motion Picture Association of America (MPAA) hatte das Versendungsverbot für Filmkopien auf Video und DVD an Oscar-Juroren und andere Preisrichter verhängt, um die Herstellung von Raubkopien zu verhindern. Im Oktober 2003 wurden die Mitglieder der Oscar Akademie von dem Versendungsstopp der Filmkopien ausgenommen. Andere Filmpreise, bzw. deren Organisatoren, werden in Zukunft keine Screener mehr erhalten. Die Juroren müssen in die Kinos gehen, um die zu beurteilenden Filme anschauen zu können. Dadurch sahen sich die kleinen Produktionsunternehmen benachteiligt, deren Filme nur in wenigen Kinos zu sehen sind. Sie beantragten daher eine einstweilige Verfügung gegen den Versendungsstopp.

Institutionen:

[IUM/kr]

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