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15.06.2009; 16:52 Uhr
Bundesrat stimmt Nutzung der »digitalen Dividende« zum Breitband-Ausbau zu
Vodafone stellt für Internet über »LTE« Geschwindigkeiten von bis zu 5 MBit/s in der ersten Ausbaustufe in Aussicht

Mit seiner Zustimmung zur Änderung der Frequenzbereichszuweisungsplanverordnung hat der Bundesrat den Weg für einen schnellen Ausbau breitbandiger Internetanschlüsse in ländlichen Regionen geebnet. Durch die Anpassung der Verordnung wird der Bundesnetzagentur (BNetzA) die Versteigerung von Rundfunksendefrequenzen ermöglicht, die nach Umstellung des terrestrischen Fernsehens von analog auf digital frei geworden sind (790 bis 862 MHz). Durch ihre Nutzung für Datenübertragungen soll eine schnelle, kostengünstige und flächendeckende Anbindung jener Gebiete ermöglicht werden, in denen bislang noch keine Breitband-Internet zur Verfügung steht.

Begrüßt wurde die Entscheidung des Bundesrates vom Telekommunikationsanbieter Vodafone, der bis 2010 die erste Stufe des Ausbaus von Breitbandanschlüssen über die Mobilfunktechik »LTE« mit einer Geschwindigkeit von 5 MBit/s in Aussicht stellte. Der Vorstandsvorsitzende von Vodafone Deutschland, Friedrich Joussen, bezeichnete den Beschluss des Bundesrates zur »digitalen Dividende« als »wichtigen Meilenstein«. Der Telekommunikationsanbieter stehe nun für die Verteigerung und den anschließenden Netzausbau »in den Startlöchern«.

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