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15.01.2010; 11:07 Uhr
EMI vs. Nirvana Mashup
»Cease and desist letter« an Produzenten und Online-Vertrieb

Die EMI hat einen DJ und die Betreiber eines Online-Vertriebs wegen eines »Mashup« abgemahnt, wie die Bürgerrechtsorganisation »Electronic Frontier Foundation (EFF)« berichtet. Bei dem als »NirGaga» betitelten Musikstück handelt es sich um eine unautorisierte Verbindung der Gesangsstimme Kurt Cobains aus dem Nirvana-Stück »Smells Like Teen Spirit« mit dem Instrumentalpart des Lady Gaga-Tracks »Pokerface«. Solche Werkverbindungen werden gängigerweise »Mashup« oder »Bootleg« genannt und kursieren bereits seit Anfang des vergangenen Jahrzehnts im Internet, z.B. auf der Google-Seite »YouTube«. Auf der Seite des abgemahnten Online-Vertriebs befinden sich ebenfalls »Mashups«, die regelmäßig auf Compilation-CDs erscheinen, so auch das Stück »NirGaga«.

Die EMI war zuletzt auch gegen »Video-Mashups« vorgegangen, die aus einem Musikvideo der Band Coldplay zu deren Song »Viva La Vida«, kombiniert mit einem Stück von Joe Satriani, bestanden, wie das Online-Magazin »Wired« berichtete. Aufgrund des »Video Mashup« hatte zunächst Satriani die Band Coldplay verklagt und behauptet, »Viva La Vida« sei ein Plagiat seines Songs. EMI verlangte dann von »YouTube« die Entfernung sämtlicher Videos, die eine Verbindung der genannten Stücke enthielten.

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[IUM/eg]

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