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25.04.2003; 20:24 Uhr
Linux-Entwickler Torvalds hält digitales Rechtemanagement für vereinbar mit Grundsätzen der Open Source Software
General Public Licence verpflichte zur Offenlegung, beschränke aber nicht Einsatzzweck
"Linux"-Entwickler Linus Torvalds hält digitales Rechtemanagement (DRM) für vereinbar mit den Grundsätzen der Open Source Software. "Ich möchte klar machen, dass DRM und Linux sich vollkommen vertragen", erklärte der Vater des freien Betriebssystems am 23.4.2003 in einem Diskussionsforum für Linux-Entwickler. Die "General Public Licence" (GPL), nach deren Bedingungen "Linux" überlassen werde, verpflichte zur Offenlegung des Quellcodes eigener Entwicklungen. Es beschränke den Entwickler aber nicht in seiner Entscheidung, für welche Zwecke er "Linux" einsetze. Gleichzeitig erteilte Torvalds Forderungen eine klare Absage, in die "GPL" Beschränkungen aufzunehmen, die den Einsatz von DRM untersagten. Er weigere sich, mit "Linux" "Politik zu spielen", meinte der Programmierer. Dass seine Äußerungen bei vielen Anhängern von Open Source Software Widerspruch auslösen werden, ist Torvalds klar. Er bekenne sich dazu, nur ein Ingenieur zu sein, meinte der 34jährige Finne, auch wenn er sich deshalb manchmal vorwerfen lassen müsse, keine Ideale zu haben. Er persönlich sehe es als Tugend, wenn man versuche, die Welt zu verbessern, ohne die eigenen moralischen Werte anderen aufzuzwingen. Dokumente:Permanenter Link zu dieser News Nr. 1250: http://www.urheberrecht.org/news/1250/
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