Institut für Urheber- und Medienrecht

24.11.2010; 11:15 Uhr
DuMont geht gegen Springer wegen Falschbehauptungen über seine wirtschaftliche Lage vor
Springer weist Vorwurf der geschäftsschädigenden Kampagne als absurd zurück

Wie die »Süddeutsche Zeitung« berichtete, geht das Verlagshaus »DuMont« nun juristisch gegen den »Springer Verlag« vor und will darüber hinaus auch den Presserat anrufen. Gefordert wird nach Angaben der von »epd-Medien« zitierten Unternehmenssprecherin eine »Unterlassungserklärung zu Falschbehauptungen über die wirtschaftliche Lage des Konzerns«. »Die Welt« schrieb mit Blick auf die von Konstantin Neven DuMont geforderte Auszahlung seines Anteils: »Die Mobilisierung des konstantinschen Anteils könnte in der gegenwärtigen Lage für das Verlagshaus zu einer ernsten Krise führen, für deren Bewältigung das Geld fehlt«. Der Aufsichtsrat des Kölner Verlages berief den Sohn von Alfred Neven DuMont Herausgeber des »Kölner Stadt-Anzeiger«, des »Express« und der »Mitteldeutschen Zeitung« ab.

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