Institut für Urheber- und Medienrecht

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14.05.2007; 13:11 Uhr
Schriftsteller und Verlage mahnen erhöhten Schutz geistigen Eigentums an
Kein politscher Zwang zum Open acces zu urheberrechtlich geschützten Werken gefordert

Ein Konzept für eine sinnvolle Stärkung des Schutzes schöpferischer Leistungen setzen sich der VS - Verband deutscher Schriftsteller, das P.E.N.-Zentrum Deutschland und der Börsenverein des Deutschen Buchhandels e.V. ein. In ihrer »Frankfurter Mahnung« vom 14.5.2007 »Ohne geistiges Eigentum keine Informationsgesellschaft« wiesen die Vereinigungen der Autoren und Verleger auf den Wert geistig-schöpferischer Leistungen für Deutschland hin. Aus diesem Grunde müsse der Staat diejenigen schützen, die vervielfältigungswürdige Inhalte schaffen, indem er die nötigen Anreize dafür schaffe, dass solche Inhalte auch im digitalen Zeitalter noch entstehen können. VS, P.E.N. und Börsenverein fordern daher die Bundesregierung auf, das Urheberrecht über die derzeitigen Gesetzesvorhaben zum »Zweiten Korb« und zur Umsetzung der Durchsetzungsrichtlinie weiterzuentwickeln. Dabei müssten insbesondere mit Blick auf die Diskussionen um eine umfassende digitale Bibliothek deutscher Literatur im Internet die Belange der Urheber in den Mittelpunkt gestellt werden: »Jegliche Art politischer Zwang zum Open access zu urheberrechtlich geschützten Werken ist eine gravierende Fehlsteuerung«, so die Vertreter der Verbände. Auch seien Fehlentwicklungen der jüngsten Vergangenheit zu korrigieren, wie z. B. Kürzungen bei den Abgaben für Vervielfältigungsgeräte.

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[IUM/hl]

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