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30.07.2013; 09:44 Uhr
GVU ertappt Kino-Abfilmerin auf frischer Tat
Verdächtiger Personenkreis schon länger im Visier

Durch forensische Markierungen in Bild und Ton von Kinofilmen hat die Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen e.V. (GVU) laut eigener Stellungnahme mehrere Kinos ermittelt, in denen während der Vorstellung abgefilmt wurde. Weiterführende Analysen und Ermittlungen führten zu einem Anfangsverdacht gegen eine aktive Tätergruppe, die allein in diesem Jahr vier Kinofilme illegal verbreitet haben sollen. Eine zu dieser Gruppe gehörende Frau hat die GVU am 24. Juli 2013 inflagranti bei der Abfilmung des Films »Wolverine - Weg des Kriegers« in einem Mannheimer Kino erwischt.

»Drei GVU-Mitarbeiter observierten in dem Lichtspieltheater gezielt«, erklärt die GVU. Der Täterkreis versorgt nach GVU-Erkenntnissen die sogenannten »Release-Gruppen«, welche aus illegalen Bild- und Tonmitschnitten die frühesten Raubkopien aktueller Kinofilme fertigen und sie auf szene-eigene Downloadserver hochladen. Die Links werden dann an illegale Portale wie etwa »kino.tx« weitergegeben. 

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