Institut für Urheber- und Medienrecht

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16.07.2012; 15:23 Uhr
USA: Umsetzung des vereinbarten »Copyright Alert System« verzögert sich
Start des »Six-Strikes«-Verfahren war für Mitte Juli 2012 geplant

Wie »Heise Online« meldet, dauert die Einführung des im September vergangenen Jahres zwischen den großen US-Providern, US-Medienkonzernen und den Verbänden der Film- und Musikindustrie MPAA und RIAA vereinbarten US-Warnhinweissystems länger als geplant. Das von einer eigens hierfür gegründeten Einrichtung, des »Center for Copyright Information« (»CCI«) betriebene einheitliche »Copyright Alert System« soll Nutzer über das Copyright informieren und Verstößen mit Warnhinweisen per »Six-Strikes«-Verfahren begegnen. Internetnutzer können demnach bis zu sechs Warnungen per E-Mail erhalten. Eine Anschluss-Sperrung sei zwar nicht vorgesehen, wohl aber andere vom jeweiligen Provider zu ergreifende »erzieherische Maßnahmen«.

Konkrete Gründe für die Verzögerung sind nicht bekannt. »Wir wollen nicht starten, bevor wir zuversichtlich sind, dass das Programm verbraucherfreundlich ist«, so eine Sprecherin des »CCI« Medienberichten zufolge. »Heise Online« berichtet von andauernden Meinungsverschiedenheiten über den Prozess zwischen den beteiligten Zugangsanbietern und den Lobbygruppen der Entertainment-Industrie. Das »CCI« wolle das geplante System nun zunächst durch eine unabhängige Schiedsstelle bewerten lassen, um so eine Einigung durch Kooperation zu erzielen.

Dokumente:

[IUM/ct]

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