Institut für Urheber- und Medienrecht

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29.10.2008; 14:43 Uhr
Google einigt sich mit US-Autorenverbänden und Verlegern auf Rahmenbedingungen für Google Book Search
Langjähriges Gerichtsverfahren soll durch Vergleich beendet werden

Im Rechtsstreit um »Google Book Search« (vgl. Meldung vom 20. Oktober 2005) haben die Authors Guild, die Association of American Publishers und Google nach zweijährigen Verhandlungen eine Einigung erzielt. Bei seiner Digitalisierung von Bibliotheksbeständen darf Google fortan auch auf urheberrechtlich geschützte Bücher und andere Publikationen zugreifen und diese durch sein »Google Book Search«-Projekt im Internet öffentlich zugänglich machen. Als Ausgleich sollen die Rechteinhaber eine Vergütung und Kontrolle über die Nutzung ihrer Werke erhalten. Dies soll durch ein Register für Buchrechte erreicht werde. Zum Aufbau dieses Registers hat sich Google zur Zahlung von 125 Mio. US-Dollar bereit erklärt, von denen auch die Kosten der laufenden Rechtsstreitigkeiten getragen werden sollen.

Der Vergleich gilt, sofern das Gericht dem Vorschlag der Prozessparteien zustimmt, für das »Google Book Search«-Angebot in den Vereinigten Staaten. Entsprechende Regelungen sollen zukünftig jedoch auch mit Rechteinhabern in anderen Staaten getroffen werden, wie Google auf seiner Informationsseite der deutschsprachigen Buchsuche ankündigt.

Dokumente:

Institutionen:

[IUM/bs]

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