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01.02.2005; 19:43 Uhr
ARD äußert sich zu Wettbewerbsverfahren vor EU-Kommission
ARD-Vorsitzender: »gemeinwohlorientierter Rundfunk muss sich veränderten medialen Nutzungsgewohnheiten anpassen«

Der ARD-Vorsitzende Thomas Gruber sieht dem anstehende Wettbewerbsverfahren vor der EU-Kommission zuversichtlich entgegen. Nach einer Pressemitteilung des Senderverbands vom 1.2.2005 geht Gruber davon aus, dass der öffentlich-rechtliche Rundfunk »aus der aktuellen Diskussion gestärkt hervorgeht«. Auf einer Arbeitssitzung der ARD-Intendanten in München erklärte er: »Der gemeinwohlorientierte Rundfunk ist nicht an bestimmte Übertragungswege gebunden. Er muss sich veränderten medialen Nutzungsgewohnheiten anpassen.«

Die bisherigen Ermittlungen der EU-Kommission gehen auf die Beschwerde des VPRT zurück. Die privaten Rundfunkveranstalter sind der Ansicht, dass die Finanzierung der Internetangebote durch die Rundfunkgebühr zu einer erheblichen Wettbewerbsverzerrung im Mobilmarkt führt.

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[IUM/kr]

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