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30.11.2011; 13:34 Uhr
Facebook einigt sich mit US-Handelskommission auf Datenschutzverbesserung
EU-Kommission legt 2012 Vorschläge zur Anpassung der Datenschutz-Richtlinie vor

Die US-amerikanische Handelsaufsichtsbehörde Federal Trade Commission (FTC) hat sich mit Facebook auf einen besseren Schutz der Nutzerdaten im sozialen Netzwerk geeinigt. »Zeit Online« beschreibt dies als »Wende zum Opt-In«. Denn das Unternehmen muss künftig um Erlaubnis fragen, wenn es Daten zu Zwecken nutzen will, die über die Privatsphäreeinstellungen der Nutzer hinausgehen. Bis jetzt war dies nicht der Fall: Anbieter von Apps bekamen fast alle, nicht nur die für die App relevanten, Nutzerdaten übermittelt; eine Weitergabe der Daten erfolgte auch zu Werbezwecken. Um die Zulässigkeit personalisierter Werbung geht es laut »unwatched.org« auch der EU-Kommission bei ihren Vorschlägen zur Anpassung der Datenschutz-Richtlinie 95/46/EG, die im Januar 2012 vorgelegt werden soll. Personalisierte Werbung solle »auch für Firmen mit außereuropäischem Hauptsitz, wie etwa Facebook, nur mit Einverständnis der User möglich sein«.

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