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18.07.2005; 17:06 Uhr
US-Filmindustrie schließt Antipirateriepakt mit China
Hollywoodstudios senden zuständigen chinesischen Behörden alle drei Monate Releaseplanung zu

Die Motion Picture Association of America hat am 13.7.2005 mit China einen Antipirateriepakt geschlossen. Danach werden die Studios in einem Abstand von drei Monaten Listen mit den geplanten Veröffentlichungsdaten ihrer Homevideoprodukte für China an das Chinesische Kulturministerium und der staatlichen Verwaltung für Radio, Film und Fernsehen (SARFT) schicken. Wie der »China Daily« am 14.7.2005 berichtete soll den Behörden damit die Identifikation der Raubkopien erleichtert werden. In dem Abkommen verpflichtet sich China, die vor der offiziellen Veröffentlichung in China auf dem Markt erhältlichen Homevideoprodukte, als illegal und wertlos anzusehen.

Erst im Mai 2005 wurde China von dem Office of the United States Trade Representative (USTR) in die »Priority Watch List« aufgenommen, in der weitere 13 Länder aufgeführt sind, die nach Ansicht der US-Regierung nicht massiv genug gegen die Piraterie geistigen Eigentums vorgehen. Der jährlich in China durch Piraterie verursachte Schaden wird auf bis zu 280 Mio. Dollar geschätzt.

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[IUM/kr]

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