MPAA geht gegen falsche Filmseiten vor
Die Interessenvertretung der US-Filmindustrie, die Motion Picture Association of America (MPAA), hat laut US-Medienberichten vom 17.10.2005 Klage gegen sechs Film-Download-Seiten eingereicht. Die Webseiten treten als legale Film-Download-Portale auf. Statt den Kunden aber gegen Bezahlung legale Downloads zu bieten, erhalten diese lediglich Links zu kostenfreien Tauschbörsen-Programmen.
Die MPAA macht den Webseiten-Betreibern zum Vorwurf, ihre Nutzer in die Irre zu führen, indem sie sich als legale Download-Portale präsentieren. Im Unterschied zu den grundsätzlich kostenfreien Tauschbörsen-Portalen fordern die angeklagten Websites 20 US-Dollar für eine Testphase von drei Monaten und 40 Dollar für einen »lebenslangen Zugang« zur Website. »Diese Seiten bringen User dazu, unwissentlich das Gesetz zu brechen«, erklärte der MPAA-Vorsitzende Dan Glickman.
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