Institut für Urheber- und Medienrecht

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14.03.2006; 18:54 Uhr
Bezahldienst für Bücher bei Google
Vollständige Bücher sollen im Internet gelesen werden

Der Suchmaschinenbetreiber Google will einer Meldung von »Infoweek« vom 14.3.2006 zufolge Bücher in vollem Umfang im Internet zur Lektüre bereithalten. Das Unternehmen will dabei sein Angebot von »Google Book Search« um eine entsprechende Variante bereichern. Neben der bisher schon möglichen Volltextsuche, bei der nur eine Seite eines Buches angezeigt wird, soll nun der Leser gegen Bezahlung ein ganzes Buch online lesen, nicht jedoch herunterladen können. Google soll bereits Kooperationspartner in den USA und in Großbritannien gefunden haben. Die Verlage können den Preis für das jeweilige Angebot selbst bestimmen.

Im Zusammenhang mit dem von »Print Library Project« von Google, in dessen Zusammenhang mehrere Millionen Bibliotheksbücher digitalisiert und zugänglich gemacht werden sollen, ist derzeit vor dem U.S. District Court in Manhattan eine Klage von amerikanischen Buchverlagen anhängig. Sie wollen erreichen, dass Goolge bereits für das Einscannen der urheberrechtlichen geschützten Bücher die Erlaubnis der Rechteinhaber benötigt. Das Unternehmen hingegen sieht das Anzeigen von maximal drei zusammenhängenden Seiten eines Buches vom normalen Zitierrecht gedeckt.

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[IUM/hl]

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