Institut für Urheber- und Medienrecht

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21.03.2007; 17:54 Uhr
Bundesregierung will Kulturwirtschaft stärken
Neumann will Musikwirtschaft bei Export und Vermarktung helfen

Die Bundesregierung will auf die Kulturwirtschaft in Deutschland ein größeres Augenmerk legen. Dieser Wirtschaftszweig weise nach den Worten des Beauftragten für Kultur und Medien, Kulturstaatsminister Bernd Neumann (CDU), höhere Zuwachsraten auf als andere wie z. B. die Automobilindustrie. Dennoch sei die Kulturwirtschaft bislang auf verschiedene Ressorts in den Bundesministerien der Justiz, der Finanzen, der Wirtschaft oder für Soziales verteilt. Im Ausschuss für Wirtschaft und Technologie des Deutschen Bundestages kündigte Neumann am 21.3.2007 an, dies ändern zu wollen. Insbesondere müsse genau bestimmt werden, was im Einzelnen genau zur Kulturwirtschaft zähle, wie das gesamte Verlagswesen, die Printmedien, die Filmwirtschaft, Rundfunk und Fernsehen, aber auch die Museen oder die Designerwirtschaft.

Um die Musikwirtschaft zu stärken und den Export und die Vermarktungschancen deutscher Künstler auf dem Gebiet des Pops und des Jazz zu verbessern, stellte Neumann einen regelmäßigen Kulturwirtschaftsbericht der Bundesregierung in Aussicht, ein entsprechender Entschließungsantrag der Koalitionsfraktionen sei in Vorbereitung. Ferner sollten die aktuellen Förderinstrumente überprüft werden, so z. B. für Existenzgründungen und für die Technologieförderung. Außerdem sei zu prüfen, ob es Bedarf im Hinblick auf die Ausbildung und das Management der Künstler gebe, die häufig kleine Mittelständler seien.

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