Institut für Urheber- und Medienrecht

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07.08.2007; 15:23 Uhr
Einführung von Handy-TV via DVB-H verzögert sich weiter
»Kein Konzept ist derzeit zulasssungsfähig«

Die Einführung von mobilem Fernsehen im DVB-H-Standard scheint sich weiter zu verzögern. Wie der »Standard« am 7.8.2007 berichtet, haben die Landesmedienanstalten im Rahmen eines länderübergreifend ausgeschriebenen Pilotprojekts zur Vergabe einer Sendelizenz im DVB-H-Standard die Anträge aller Bewerber abgelehnt. Darin sollten diese sowohl die Funktionen der Programmveranstaltung wie des Aufbaus und der Finanzierung des Sendernetzes als auch der Organisation des Programmpools und der Vermarktung der Angebote berücksichtigen. Beworben hatten sich hierauf 29 Betreiber, darunter die beiden großen privaten Senderfamilien RTL Television GmbH und ProSiebenSat.1 Media AG, die drei Mobilfunkunternehmen O2, Vodafone und T-Mobile sowie die Mobiles Fernsehen Deutschland GmbH (MFD), die bereits ein entsprechendes Angebot im DMB-Standard vertreibt (siehe Meldung vom 27.4.2007).

Derzeit sei kein Konzept für den DVB-H-Plattformbetrieb zulassungsfähig, so laut dem »Standard« der stellvertretende Präsident der Landesanstalt für Kommunikation in Baden-Württemberg, Ingo Nave. Aus diesem Grunde hätten nun alle Bewerber bis zum 10.8.2007 Zeit, ihre Unterlagen zu überarbeiten, um sie dann erneut einzureichen. Der Start des Angebots soll nun Anfang 2008 erfolgen.

Dokumente:

[IUM/hl]

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