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26.09.2013; 18:17 Uhr
»Initiative Urheberrecht« erwartet von künftiger Bundesregierung rasche Reformen
Lage von Urhebern und ausübenden Künstlern in der digitalen Gesellschaft krisenfester machen

Mit einem Manifest (pdf-Datei) hat sich die »Initiative Urheberrecht«, ein Zusammenschluss von mittlerweile 33 Organisationen der Urheber und ausübenden Künstler, an die Politik gewandt. Darin fordern sie, »die gesetzlichen Grundlagen dafür zu schaffen, dass Urheber und Künstler auch weiterhin von ihren Werken leben können«. Eine starke Kulturwirtschaft könne nur auf gesicherten rechtlichen Grundlagen für Urheber bestehen. Der künftige Bundestag müsse für eine faire Berücksichtigung der Urheberinteressen auch im Verhältnis zu den Verwertern und Nutzern sorgen.  

Um die soziale Existenz von Urhebern und Künstlern zu stärken, sei zudem ein starkes und zukunftsfestes Künstlersozialversicherungsgesetz notwendig. Mit Blick auf Europa fordert die Initiative, dass im Zentrum der europäischen Harmonisierung und der nationalen Gesetzgebung nicht das Copyright der Unternehmen, sondern ihre Rechte als Urheber und ausübende Künstler im Mittelpunkt der Debatte stehen müssen. 

Die Initiative erwartet vom künftigen Bundestag, dass er sich in der anstehenden Legislaturperiode so schnell wie möglich der Aufgabe stellt, das Urheberrecht so zu modernisieren, dass die Lage von Urhebern und ausübenden Künstlern in der digitalen Gesellschaft krisenfester gemacht wird.

Dokumente:

Institutionen:

[IUM/ct]

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