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18.01.2018; 20:56 Uhr
Investoren warnen vor Einführung eines EU-Leistungsschutzrechts für Presseverleger
Rechtsunsicherheit schmälert Finanzierungschancen für Start-ups

Mit einem offenen Brief wenden sich 20 Vertreter deutscher Kapitalinvestoren und Business Angels an die Mitglieder des EU-Parlaments und kritisieren speziell den Vorschlag der EU-Kommission für ein europäisches Leistungsschutzrecht für Presseverleger. Laut »IGEL« machen nun erstmals die Investoren deutlich, »wie realistisch die Bedrohung der Start-up-Szene durch die Reform tatsächlich ist«.

Die Unterzeichner, die erfolgreich in junge, europäische Start-ups investiert haben, befürchten einen »nachhaltigen Schaden für die Attraktivität des Investitions- und Innovationsstandorts Deutschland bzw. Europäische Union«. Mit der Einführung eines Leistungsschutzrechts für Presseverleger würden Gründer vor »ernsthafte Markteintrittsbarrieren« gestellt. Nach Auffassung der Unterzeichner erzeugt der Richtlinienvorschlag der EU-Kommission große Rechtsunsicherheit, was die Chancen einer Finanzierung unter dem Gesichtspunkt der Risikoanalyse vor Investition in eine Geschäftsidee deutlich reduziere. 

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[IUM/ct]

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