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27.10.2004; 16:55 Uhr
Studie zu Filmpiraterie in Deutschland veröffentlicht
Trotz Zunahme der Downloads positive Tendenz
Jeder dritte Deutsche ab zehn Jahren hat in der Zeit von Januar bis Juni 2004 auf einen CD- oder DVD-Rohling urheberrechtlich geschützte Inhalte gebrannt. Auf dieses Ergebnis einer vor kurzem veröffentlichten repräsentativen Studie der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) machte am 27.10.2004 die Filmförderungsanstalt (FFA) in einer Pressemitteilung aufmerksam. Nach der Untersuchung wurden in den ersten sechs Monaten des Jahres 2004 in Deutschland vermutlich etwa 364 Millionen CD-ROMs mit Inhalten bespielt. Bei dem Großteil handelt es sich um Musik, gefolgt von Daten und Fotos. Den größten Anteil der auf DVDs gebrannten Inhalt machen nach den Hochrechnungen der GfK Spielfilme mit 55 Prozent aus. Knapp jeder Fünfte der Befragten gab bei der Untersuchung an, keine DVDs kaufen zu wollen, solange es noch die Möglichkeit gebe, die Spielfilme zu brennen. Auch der Videoverleih wird von jedem vierten Downloader nicht genutzt. Zwar kommen die Verfasser zu dem Ergebnis, dass die Filmdownloads im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von Januar bis August 2004 um 1,3 Millionen zunehmen werden. Dies sei aber im Hinblick auf die bessere technische Ausstattung (mehr als 30 Prozent Zuwachs bei DSL) nur ein geringer Zuwachs. Positiv bewertete die FFA, dass der Filmdownload vor Kinostart deutlich abgenommen hat. Das geringere Angebot ist ihrer Ansicht nach auf die verschärften Sicherheitsvorkehrungen der Filmwirtschaft und die intensive Strafverfolgung zurückzuführen. Dokumente:Institutionen:Permanenter Link zu dieser News Nr. 2053: http://www.urheberrecht.org/news/2053/
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