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18.06.2014; 09:25 Uhr
USA: Apple erzielt außergerichtliche Einigung im Streit um iBookstore
Millionenklage vorerst verhindert

Medienberichten zufolge hat Apple die zweite Front im Streit über wettbewerbswidrige Preisabsprachen beim Verkauf von E-Books geschlossen. Im Wege eines Vergleichs habe der Konzern die im Januar diesen Jahres eingereichte Sammelklage von US-Staatsanwälten aus mehreren US-Bundesstaaten und Verbrauchern beigelegt und so einen Prozess über bis zu 840 Millionen Dollar Schadensersatz vorerst verhindert. Der Prozess sollte im kommenden Monat beginnen.

Im vergangenen Jahr hat ein New Yorker Gericht Apple wegen illegaler Preisabsprachen verurteilt (vgl. Meldung vom 12. Juli 2013) und scharfe Maßnahmen gegen den Konzern festgesetzt (vgl. Meldung vom 9. September 2013). Apple hat gegen diese Entscheidung Berufung eingelegt. Das Verfahren dauert noch an. 

Konkret geht es bei den Auseinandersetzungen um Modalitäten der Vereinbarungen von Apple mit Verlagen zum iPad-Verkaufsstart und der Einführung des iBook-Stores im Jahr 2010. Apple ist mit dem Vorwurf konfrontiert, zusammen mit Verlagen die Preise für digitale Bücher künstlich hochgeschraubt zu haben. 

Dokumente:

[IUM/ct]

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