Institut für Urheber- und Medienrecht

19.04.2011; 11:44 Uhr
DJV und BDZV sprechen sich gegen schnelle Umsetzung der Vorratsdatenspeicherungs-Richtlinie aus
Informantenschutz muss berücksichtigt werden

Angesichts des gestern veröffentlichten Evaluierungsberichts der EU-Kommission zur Vorratsdatenspeicherungs-Richtlinie und der Mahnung von Cecilia Malmström an Deutschland (vgl. Meldung vom 15. April 2011) haben sich der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger e.V. (BDZV) und der Deutsche Journalisten-Verband e.V. (DJV) für eine sorgfältige Umsetzung der Richtlinie ausgesprochen. Erst nach Überarbeitung der Richtlinie könne an eine Neuauflage der Vorratsdatenspeicherung in Deutschland gedacht werden. Dabei sei zu berücksichtigen, dass bei einer monatelangen Datenüberwachung von Journalisten der Informantenschutz nicht mehr gewährleistet sei.

 

Dokumente:

[IUM/eg]

Permanenter Link zu dieser News Nr. 4250:

http://www.urheberrecht.org/news/4250/


Zurück zur Liste


Hinweis

Die Redaktion weist darauf hin, dass die Meldungen nicht die Meinung des Instituts wiedergeben. Alle Rechte, insbesondere Urheberrechte, vorbehalten.