mobiles Menü Institut für Urheber- und Medienrecht
07.03.2005; 14:50 Uhr
BPI: Erste Erfolge gegen Tauschbörsennutzer
Tauschbörsennutzer müssen bis zu 4500 zahlen

Die British Phonographic Industry kann die ersten Erfolge im Kampf gegen Tauschbörsennutzer verbuchen. Einer Pressemitteilung des britischen Musikbranchenverbands vom 4.3.2005 zufolge mussten 23 der 26 im Oktober 2004 verklagten P2P-Nutzer aufgrund außergerichtlicher Einigungen im Durchschnitt rund 2000 Pfund (über 2900 Euro) zahlen. In zwei besonders schwerwiegenden Fällen belief sich die Strafe auf 4500 Pfund (über 6500 Euro). Die Summe der zu zahlenden Geldstrafen beträgt rund 72.500 Euro.

»Diese Einigungen zeigen, dass wir das Piraterie-Gesetz durchsetzen können und werden. Wir sind entschlossen, die Menschen ausfindig zu machen, die illegal Musik verbreiten, damit sie die Rechtsinhaber entschädigen.« erklärte Geoff Taylor, General Counsel der BPI.

Die BPI kündigte eine weitere Klagewelle gegen 31 Nutzer von Tauschbörsen wie Kazaa, eDonkey und Grokster an. Vor dem High Court wurden bereits die Internet Provider auf Herausgabe der Nutzerdaten verklagt.

Dokumente:

Institutionen:

[IUM/kr]

Permanenter Link zu dieser News Nr. 2182:

http://www.urheberrecht.org/news/2182/


Zurück zur Liste


Der kostenlose Service unserer Online-Redaktion.

Das IUM dokumentiert die politischen und rechtlichen Entwicklungen aus dem Bereich des Urheber- und Medienrechts und gibt einen tagesaktuellen Newsletter heraus. Dieser informiert über neue Gerichtsentscheidungen und laufende Gesetzgebungsverfahren und ist dabei dem Gebot strikter Neutralität verpflichtet. Fördermitglieder erhalten den Newsletter vorab per E-Mail. Sein Inhalt wird hier dokumentiert.

Hier können Sie sich für den IUM Newsletter anmelden!

Gerne schicken wir Ihnen auch alle aktuellen Informationen per Mail.