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24.04.2013; 10:22 Uhr
Spiele-Autoren fordern Urheberrecht für Gesellschaftsspiele
Erste Verhandlungen mit Dachverband der deutschen Spieleverlage gescheitert

Der Spiele-Autoren-Zunft e.V. fordert gegenüber dem Dachverband der deutschen Spieleverlage, der Fachgruppe Spiel e.V., einen umfassenden, allgemeingültigen Urheberrechtsschutz für Autoren von Gesellschaftsspielen. Wie aus einem Artikel in der »FAZ« hervorgeht, wehren sich die Autoren dagegen, Spieleerfindern »per se das Urheberrecht abzusprechen«. »Dies können wir nicht akzeptieren«, so Ulrich Blum, Pressesprecher des Spiele-Autoren-Zunft e.V., zumal es ohnehin üblich sei, dass die meisten Verlage jetzt schon ihren Autoren in den Verträgen zusicherten, dass ein Schutz des geistigen Eigentums bei Letzteren liege. Nach Auffassung des Spiele-Autoren-Zunft e.V. erfüllen die meisten verlegten Spiele, insbesondere die Spielregel als Sprachwerk - die erforderliche Schöpfungshöhe vorausgesetzt - die Anforderungen des UrhG, ggf. unter Berücksichtigung der »kleinen Münze«.  

Nachdem erste Verhandlungen mit der Fachgruppe Spiel e.V. gescheitert sind, starteten die Spiele-Autoren unlängst eine Online-Petition, um ihre Forderung durchzusetzen. 

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